![Prestige - Die Meister der Magie [Blu-ray] 1](https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61pRJLHrNbL.jpg)
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The Prestige versucht gleich drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Der Film vereint eine unverschämt gut aussehende Besetzung, einen hoch gehandelten Regisseur und eine ganze Reihe unerwarteter Wendungen. Funktioniert das Ganze? Irgendwie schon. Christian Bale und Hugh Jackman spielen zwei rivalisierende Zauberkünstler, deren enge Freundschaft durch einen tragischen Unfall auf der Bühne in Hass umschlägt. Während der von Bale gespielte Alfred Borden der talentiertere Magier sein mag, ist Jackmans Rufus Angier ohne Zweifel der bessere Entertainer. Im höchst unterhaltsamen ersten Teil des Filmes geht es denn auch überwiegend um den Wettkampf zwischen den beiden - und um ihre gegenseitigen Sabotageversuche. Selbst mithilfe einer Assistentin (Scarlett Johansson) und seines genialen Mentors Cutter (Michael Caine), gelingt es Angier nicht Bordens spektakulären, neuen Trick zu erreichen - die ultimative Illusion: der transportierte Mann. Angiers obsessive Bestrebungen seinem Widersacher in die Karten zu schauen führen ihn schließlich zu einer Begegnung mit dem exzentrischen Erfinder Tesla (David Bowie) und der Aussicht auf ein neues, bedrohliches Zeitalter. Regisseur Cristopher Nolan, wiedervereint mit Christian Bale, seinem Hauptdarsteller aus Batman Begins, demonstriert erneut sein Gespür für dunkle, verstörende Geschichten. Jedoch, ohne zuviel verraten zu wollen: The Prestige fühlt sich an manchen Stellen eigenartig unfertig an und es bleibt die Empfehlung auszusprechen nicht jede Plotwendung allzu genau unter die Lupe zu nehmen. Davon abgesehen gelingt es dem Film geradezu spielerisch sein Publikum in den Bann zu ziehen und für Gesprächsstoff zu sorgen, noch lange nachdem der Magier die Bühne verlassen hat. Eine Leistung, die für sich selbst spricht. --Ellen A. Kim
Produktbeschreibung
Als sich das zwanzigste Jahrhundert ankündigt, befindet sich das viktorianische England im Aufbruch. Kunst und Unterhaltung stehen hoch im Kurs und damit auch die Magier, die beides in ihren Shows vereinigen. Zwei Zauberkünstler setzen in dieser Zeit neue Maßstäbe. Alfred Borden ist ein wahres Genie, weiß seine ausgeklügelten Tricks aber nicht recht in Szene zu setzen. Robert Angier hingegen ist ein Entertainer erster Güte. Am Anfang gehen die beiden Nachwuchstalente ein Stück gemeinsam. Aber ein traumatisches Ereignis sorgt dafür, dass Alfred und Robert zu erbitterten Gegnern werden. Fortan will jeder dem anderen die Show stehlen. Sich gegenseitig aufschaukelnd, geraten die Magier außer Rand und Band, wobei Menschenleben nichts mehr zählen.
Bonusmaterial:
Englische Audiodiskription für Blinde in DD 2.0 Plus; Aus dem Notizbuch des Regisseurs; Ausstattung für Prestige; US-Kinotrailer;
Rezension
Ein Magier darf seine Tricks nie verraten. Sobald er das tut, wird aus faszinierender Zauberei öder Mummenschanz, alles verschenkt, alles vorbei. Das Problem an Christopher Nolans historischem Krimi "Prestige - Meister der Magie" ist, dass sich der mit "Memento" und "Batman begins" als Filmmagier gehandelte US-Amerikaner hier zum fleißigen Handwerker mausert. Die Rätselhaftigkeit und Düsternis seiner früheren Filme weicht historischer Genauigkeit, der Wettstreit zweier Zauberer um 1900 erscheint als Ausstattungsorgie. Die (eher halbgaren) Rätsel des Filmes mit Hintergrundinfos aufzulösen, wäre abgrundtiefes Spielverderben - auf das sich Nolan netterweise nicht einlässt. Also gibt es neben der vorbildlichen Ton- und Bildausstattung gerade mal eine hochtrabend "Das Design von ,The Prestige'" genannte Bildergalerie sowie ein dürftiges "Hinter den Kulissen". Aha, das sonnendurchflutete L. A. wurde hier in ein nebelverhangenes London der Jahrhundertwende verwandelt. Zauberei! (fis) www.kulturnews.de -- kulturnews.de
Warnhinweise
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